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En Roulotte pour l'Aventure !
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Der hurtige Austausch eines wichtigen Organs inmitten einer langen Zeit des Wartens

Seit Wochen schon gammelt die Roulotte bei Sebastian rum.
Anfangs gluckte sie hoch oben auf der Hebebühne, kahl wie ein Brathähn­chen, und rührte sich nicht. Da war nichts zu machen, ich durfte nicht rauf. Nicht rauf, nicht rein.
Aber denkste . . .
Schnurstracks nahm ich die Gelegenheit wahr, die Bodenisolierung anzubrin­gen. Ich kaufte 4cm Dämmplatten aus Styropor, aber wie ankleben ? Da gab es nur den Styropor-Spezialkleber, der in Gebäuden zu verkleistern ist.
Nix da für eine Roulotte !
Und als ich nach einem Massenkleister für Wolkenkratzer in Erdbebengebieten fragte, verwies man mich auf den wieder nagelneu aufgebauten Baumarkt 原文* in 福島市**
Angesichts des leckeren Preises für die Flugtickets verzichtete ich auf die Reise und dachte mir : „Wieso nicht einfach anschrauben ?
Das tat ich dann auch.
Aber der ursprüngliche Grund für die Überführung der Roulotte in Sebastians Werkstatt war nicht dieser, sondern ein anderer :
Anfangs hatte sie eine hölzerne Gabeldeichsel. Da wir aber beide Maulesel anspannen wollen, legten wir uns eine hypermoderne, selbsttragende Stahldeichsel zu. Dieses Prachtstück hat allerdings so sein Gewicht und eine entsprechende Hebelwirkung. Der gesamte Drehschemel wird dadurch vorne nach unten gedrückt, die beiden Eisenringe die den Drehkranz bilden gähnen vorn, quetschen sich hinten aneinander, die Achse verbiegt sich, der Drehschemel schlägt bei jedem Schlagloch hinten an den Boden der Roulot­te.
Katastrophe !
Zum Glück konnten wir auf unserem Internet-Flohmarkt (Le Bon Coin) einen kugelgelagerten Drehkranz auftreiben. Das Ding hatte einmal in seinen jun­gen Tagen einem kleinen Karussell das Drehen leichter gemacht. Der Ver­käufer versicherte uns, es handele sich nur um ein kindgerechtes Drehen, nicht um hektisches Hopsen, was uns ganz Recht ist. Die Roulotte wird schon von selber genügend hopsen und benötigt insofern keine Hopsvorrichtung.
Heute, das ist am 10. Juli dieses schönen Jahres, hängt unser Wohnei schon seit über 7 Wochen in Sebastians Werkstatt ab.So fahre ich fast jeden Tag nach Chateauroux für die Verkabelung und vor allem die Innenisolierung um nicht allzu viel Zeit zu verlieren. Die Verstrippung muss jetzt noch ineinander gehäkelt werden. Zwar liegen die Kabel schon, aber die Verbindungen fehlen noch. Freude kommt auf !
ABER LIEBER ERST SPÄTER.
Vielleicht gibt das noch einen kurzen Bericht, jetzt jedenfalls bin ich noch immer bei der Innenausstattung. Anne hilft fleißin mit, seit zwei Tagen schon.
Wer sich jetzt aber den Austausch des Drehschemels genauer betrachten will, hier einige Bildchen :

















*das ist Japanisch und heißt „Auferstehung“

**das ist auch Japanisch und bedeutet „Fukushima“

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